"Zu erkennen, dass Merz mit seiner Aufgabe überfordert ist, fällt nicht schwer. Doch mitten in der schwierigsten Reformphase den Kanzler auswechseln zu wollen, hieße, die schwarz-rote Koalition zu sprengen und Neuwahlen zu provozieren. Das würde beim gesamtdeutschen Aufwind für die AfD bedeuten, die Situation vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern auf den Bundesmaßstab zu übertragen. Nach den Ost-Wahlen dürften indes alle Karten neu gemischt werden - bis hin zur Merz-Auswechslung. Wer wäre der Trumpf, der dann für die Union stechen könnte? Außer Hendrik Wüst ist da nicht viel zu sehen."/DP/jha
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