"Dass nach dem Abgang Fedorows nun auch Syrskyj gehen muss, ist allein dem Druck der Demonstranten geschuldet. Das ist, bei allem Elend, das die Ukraine derzeit erleiden muss, ein gutes Zeichen. Die Menschen sind politisch engagiert, fordern Mitbestimmung und schauen den Mächtigen auch im Krieg so genau wie möglich auf die Finger. Der Präsident selbst wird dabei zunehmend kritischer betrachtet. Er war in der Zwickmühle. Hätte er an Syrskyj festgehalten, wäre das womöglich zu einem Problem für ihn selbst geworden. Nun besteht für Selenskyj die Gefahr, dass des Volkes Stimme noch mehr Mitsprache fordert. Der neu bestellte Oberbefehlshaber Mychajlo Drapatyj und der geschasste Minister hätten mutmaßlich ganz ordentlich zusammen gepasst. Fedorows neuer Job ist noch unklar."/DP/jha
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