"Die Straße von Hormus ist keineswegs dicht. In den letzten Tagen konnten eine ganze Reihe von Tankern die Meerenge passieren. Die Schiffe stehen allesamt in Verbindung zu Staaten, die gute Beziehungen zum Iran haben: China, Indien, Pakistan oder Thailand. Bis zu zwei Millionen Dollar (Dollarkurs) lassen sich die Revolutionsgarden von den Reedern für die freie Fahrt überweisen. Der Iran zeigt, dass er auch nach vier Wochen amerikanisch-israelischer Angriffe die volle Kontrolle über die Straße von Hormus hat. Es gibt im Grunde nur zwei Möglichkeiten, die Seestraße wieder dauerhaft und sicher befahrbar für Schiffe aus aller Welt zu machen: eine militärische Eroberung der iranischen Küste - oder eine diplomatische Verständigung. Die militärische Variante ist, wenn überhaupt, nur mit einer gewaltigen Streitmacht und einem sehr hohen Blutzoll durchsetzbar. Dazu wird Donald Trump - nach allem, was man heute sagen kann - nicht bereit sein. Also muss es eine vertragliche Lösung mit Teheran geben."/DP/jha
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