"Die Pläne Ursula von der Leyens sind einleuchtend. Zum einen will sie den Dschungel der kaum mehr überschaubaren Strukturen lichten. Zum anderen soll der billionenschwere Haushalt flexibler werden, um schneller auf unvorhergesehene Ereignisse wie eine Pandemie reagieren zu können. Bisher ist der Finanzrahmen geradezu das Sinnbild einer unbeweglichen Brüsseler Bürokratie. Fast alle Ausgabenposten sind starr auf sieben Jahre festgelegt. Die grundsätzliche Richtung der Reform stimmt also, doch haben die nun präsentierten Vorschläge ein zentrales Problem: Ursula von der Leyen konzentriert damit noch mehr Macht in ihrer Behörde. Das weckt - wohl zurecht - den Argwohn in der gesamten Union."/DP/jha
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