Das EU-Parlament scheint die Zeichen der Zeit zu verkennen. Seit Trump an der Macht ist, setzt er Europa unter Druck. Er spricht klar aus, dass ein starkes Europa nicht in seinem Interesse ist, dass die EU ihm hinderlich ist, seine Vorstellungen durchzudrücken - geschweige denn, dass seine Freunde aus der Spitze der großen Tech-Unternehmen durch EU-Regularien ihr Geschäftsmodell eingeschränkt sehen.
Auf der anderen Seite setzt China mit seiner Stärke der europäischen Wirtschaft mehr denn je zu und macht sie abhängig von sich. Schon längst suchen das Reich der Mitte und die USA Verbündete anderswo auf der Welt: in Afrika und Südamerika. Deswegen wäre eine verbriefte Partnerschaft mit einer dieser Regionen wertvoller denn je. Gerade jetzt käme es darauf an, sich Allianzen jenseits der Einflusssphären Trumps und des chinesischen Staatschefs Xi Jinping zu sichern und Abhängigkeiten zu minimieren./yyzz/DP/mis
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