"Der Auftritt von Gernot Döllner ist ein Tiefpunkt in den transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen. Nie zuvor hat sich in der jüngeren Vergangenheit ein deutscher Manager so offensichtlich für den Wahlkampf eines US-Präsidenten missbrauchen lassen. Döllner macht es sich zu einfach, wenn er seine Rede auf einer Wahlkampfveranstaltung von Trump damit rechtfertigt, dass er die Einladung des US-Präsidenten nicht hätte ablehnen können. Mit Verweis auf die politische Neutralität eines angestellten Managers hätte der Audi-Chef die Einladung ablehnen müssen. So hat Audi seine politische Unabhängigkeit den Wahlkampfzwecken eines mindestens autokratischen Präsidenten geopfert. Für Audi, den Vorstand und den Aufsichtsrat, hätte klar sein müssen, dass die Ankündigung der Milliardeninvestitionen in Amerika erst nach den Zwischenwahlen möglich ist."/DP/jha
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