"Beim Stahl geht es nicht nur um Geld - es geht um nationale Sicherheitsinteressen. Die Produktion muss in Deutschland bleiben, aus industriepolitischen, sicherheitspolitischen und strategischen Gründen. Schon heute hängt unser Land in zentralen Bereichen gefährlich stark von internationalen Lieferketten ab: bei Halbleitern, seltenen Erden, Batterierohstoffen und Energie. Diese Abhängigkeiten haben gezeigt, wie verwundbar eine hochentwickelte Volkswirtschaft ist, wenn sie ihre Grundstoffe fremden Mächten überlässt.
Stahl ist kein normales Produkt, sondern das Rückgrat der Industrie. Ohne eigene Werke gibt es keine Panzer, keine Schienen, keine Windräder, keine Werften, keinen Maschinenbau. Wer den Stahl verliert, verliert die Fähigkeit, Wirtschaft und Sicherheit eigenständig zu sichern.
Der Wandel zu klimaneutralem Stahl ist nötig - aber er darf nicht zur Abwanderung führen. Deutschland braucht Investitionen in Wasserstoff, faire Wettbewerbsbedingungen und eine klare Strategie, damit Stahlproduktion und Souveränität im Land bleiben."/yyzz/DP/nas
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