"Auch wenn die Partei nach außen Geschlossenheit demonstrieren will, haben die hitzigen Debatten auf dem Parteitag erneut offengelegt, wie tief die Gräben tatsächlich verlaufen. Vor allem ist es auf dem Parteitag überhaupt nicht gelungen, eine klare Haltung gegen Antisemitismus zu beziehen. Für das neue Führungsduo Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano ist das ein ernstes Problem. Kaum ein anderes Thema überlagert die Partei derzeit so stark wie der Nahostkonflikt. Der nun beschlossene Kompromiss wirkt deshalb eher wie ein taktischer Burgfrieden: Er löst die parteiinternen Konflikte nicht, sondern verdeckt sie nur notdürftig."/yyzz/DP/he
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