"Problematisch ist vor allem die massive Neuverschuldung. Allein im Kernhaushalt sind für 2027 neue Schulden in Höhe von fast 120 Milliarden Euro vorgesehen. Die Folge sind auch steigende Zinskosten, die sich bereits im kommenden Jahr auf rund 42 Milliarden Euro belaufen werden. Ein Haushalt auf Pump ist keine nachhaltige Finanzpolitik, sondern eine riskante Wette auf die Zukunft. Fragwürdig ist zudem die Verteilung der Gelder. Angesichts der russischen Bedrohung sind höhere Verteidigungsausgaben grundsätzlich nachvollziehbar. Doch müssen es schon im kommenden Jahr 110 Milliarden Euro sein? Während bei Klimaschutz und Entwicklungshilfe gekürzt wird, scheint es für die Bundeswehr keine finanziellen Grenzen nach oben zu geben."/DP/jha
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