"Entscheidend ist, wie ein mögliches Verfahren vorbereitet und begründet würde. Transparenz, Sorgfalt und eine klare Trennung von parteipolitischen Interessen wären unerlässlich. Es dürfte allein um die Verteidigung der verfassungsmäßigen Ordnung gehen. Ein Parteiverbot ist das schärfste juristische Instrument der wehrhaften Demokratie - und als solches an strikte Voraussetzungen gebunden. Ein politisches Mittel, Gegner kaltzustellen, ist es nicht. Vorausgesetzt, der Prozess würde einwandfrei als fair und rechtsstaatlich wahrgenommen, könnte ein Urteil der obersten Verfassungsrichter - in die eine oder andere Richtung - am Ende tatsächlich endlich Klarheit schaffen. Es wäre nicht geringzuschätzen."/yyzz/DP/he
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.