"Zu hohe Arbeitskosten, zu teure Energie: Jedes Kind kennt heute den traurigen Refrain, den deutsche Konzernlenker anstimmen, wenn sie ihren Stellen-Kahlschlag erklären. Jetzt also auch MAN. Und wieder fällt Gewerkschaften und Betriebsräten nichts Besseres ein als die übliche Managerschelte. "Ein Schlag ins Gesicht der Menschen" sei die Verlagerungsentscheidung, hieß es dazu in München. Doch was sollen Vorstände tun, wenn ihre Werke auf den Weltmärkten nicht mehr wettbewerbsfähig produzieren können? Das Lamento verstellt den Blick auf die Mitverantwortung von IG Metall & Co für den politisch gewollten Strukturwandel. Die von SPD und Grünen dominierten Gewerkschaften waren stets Antreiber bei der Arbeitszeitverkürzung und einer Klimapolitik, der es gar nicht schnell und radikal genug gehen konnte."/DP/jha
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