Woran krankt es aber bei den Demokraten? Gewiss hätte der heute 82-jährige Joe Biden früher das Handtuch werfen und seiner Stellvertreterin Kamala Harris mehr Zeit lassen müssen, um eine effektive Strategie gegen Trump zu entwickeln. Biden allein verantwortlich zu machen, kaschiert aber die strukturellen Probleme. Denn seit Jahrzehnten beklagen sich Wähler, dass jene Partei, die angeblich die Anliegen der Mittelklasse, ethnischer Minderheiten und ärmerer Amerikaner vertritt, sie vernachlässigt hat. Selbst unter dem linksliberalen Barack Obama nahm die Armut zu. Auch wurde das Wohlstandsgefälle immer größer, und Frauen ebenso wie Minderheiten fühlten sich vergessen. Die Frustration haben aber etablierte, ältere Demokraten nicht nachvollziehen können. Hinzu kommt, dass Trump bereits vor neun Jahren verstanden hat, wie er diese "unsichtbare" Wählerschicht für sich gewinnen kann: Mit Populismus und vollmundigen Versprechen./yyzz/DP/zb
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