"Es ist ein hehres Ziel. "Sozialer, effizienter und fokussierter" sei die seit Dienstag geltende neue Heizungsförderung, wirbt das Wirtschaftsministerium. So fällt der Einkommensbonus für Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen bis 30.000 Euro künftig sogar höher aus als bisher. Wer mehr verdient, muss sich dagegen auf Einschnitte gefasst machen. Ist die Heizungsförderung 2.0 damit ein deutlicher Schritt nach vorn? Zweifel sind angebracht. Auch wenn die Absicht respektabel ist: Die Einkommensgrenzen sind weit entfernt von der Lebensrealität auf dem deutschen Immobilienmarkt. In der Praxis treffen sie zu viele, die weder "reich" sind noch mühelos einen fünfstelligen Eigenanteil stemmen können. (...) Wenn es der Politik mit der Wärmewende ernst ist, müssen die Schwellen flexibler gesetzt werden, die Klippen weg und die Realität rein. Sonst bleibt die neue Heizung ein Symbol: für gute Absichten und schlechte Politik."/DP/jha
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