"Ein wenig geht Klingbeil bei seiner Ernennung vor wie einst Olaf Scholz. Schon der baldige Altkanzler berief 2021 nicht die Crème de la Crème von SPD-Politikern ins Kabinett. Scholz wurde das in seiner Amtszeit zum Verhängnis, weil er glaubte, sich selbst um alles kümmern zu müssen - und daran letztlich auch scheiterte. Auch Klingbeils Kabinettsriege ist keine Auslese nach kampferprobten, erfahrenen Ministern, bei denen geräuschloses Regieren wahrscheinlicher wäre. Stattdessen sind fast alle neuen Kabinettsmitglieder treue Loyalisten des SPD-Chefs. Das setzt sich bis zur Fraktionsspitze fort, die Klingbeils Vertrauter Matthias Miersch übernehmen soll. Deshalb ist Klingbeils Neuanfang auch nur ein halber Neuanfang. Die zwei, die die historische Wahlniederlage bei der Wahl im Februar zu verantworten hatten - Miersch und Klingbeil selbst -, haben sich die einflussreichsten Ämter gesichert."/DP/jha
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