"Ende gut, alles gut? Die Bundesbank trennt sich von ihrer alten Zentrale und macht Platz für die Europäische Schule. Die Schulleitung jubelt über ein "Wunder", EZB-Präsidentin Christine Lagarde freut sich für ihre Beschäftigten und Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef über ein Wahlkampfgeschenk vor der Kommunalwahl am Sonntag. Leider handelt es sich jedoch nicht um eine Heldengeschichte, auch wenn die Bundesbank-Spitze endlich ihr größtes Problem los zu sein scheint. Die für alle Beteiligten spektakuläre Wende ist das Ergebnis eines kolossalen Irrtums. (.) Mit der Aufgabe ihrer mächtigen Zentrale wird die Bundesbank auch städtebaulich zu dem degradiert, was sie seit Einführung des Euros ist: eine nationale Währungsbehörde, die im Schatten der Europäischen Zentralbank (EZB) die europäische Geldpolitik verwaltet."/yyzz/DP/nas
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