"Die Nazis darf man nicht vergessen. Denn das, was sie verbrochen haben, die Vernichtung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden, die brutale Unterdrückung des eigenen Volks und geschätzt 60 Millionen Kriegstote, darf sich nicht wiederholen. 81 Jahre nach dem Tag der Befreiung, dem 8. Mai 1945, macht sich in der Gesellschaft eine Abwehrhaltung gegen die Erinnerung an Nazi-Deutschland breit. "Schuldkult" heißt es in der AfD und bei anderen Rechtsradikalen. Das ist gefährlich, weil dies zu einer Verharmlosung, mitunter Leugnung der Nazi-Verbrechen führt. Der Thüringer Rechtsextremist Björn Höcke hat eine "erinnerungspolitische Wende um 180 Grad" gefordert und das Holocaust-Mahnmal als "Denkmal der Schande" bezeichnet. Das ist widerlich. Gegen diese Art der Herabwürdigung der Opfer des Nationalsozialismus wirkten über Jahrzehnte die Berichte der Zeitzeugen. Keine Rede, kein Schulbuch, keine Ausstellung sind so eindrücklich wie die Schilderung jener, die Entmenschlichung erleiden mussten."/DP/jha
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