Schon bevor Kinder ihren zweiten Geburtstag feiern, lassen sich bei ihnen Unterschiede in der sprachlichen und sozialen Entwicklung im Vergleich zu Gleichaltrigen deutlich erkennen. Studien zeigen übereinstimmend, dass diese Ungleichheiten bis zur Einschulung wachsen und dann weitgehend unverändert bis ans Ende der Schullaufbahn bestehen bleiben. Daraus folgt: Die gezielte Förderung muss weit vor dem Einschulungstermin ansetzen. Spätestens beim Eintritt in den Kindergarten. Und der sollte besser mit drei als mit fünf Lebensjahren erfolgen. Ein Blick in die Bundesländer zeigt, dass die Signale von abnehmenden sprachlichen, numerischen, motorischen und sozialen Fähigkeiten, die in weiten Teilen der Schülerschaft bestehen, gehört und gesehen worden sind. Und doch: Es genügt nicht, Kinder erst dann zu fördern, wenn sie vor der Einschulung stehen./yyzz/DP/stk
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