"Für das Regime in Teheran muss es den Anschein haben, dass die Nachteile, die die USA ihm zufügen können, allenfalls vorübergehend sind. Für Trump sieht es umgekehrt aus. Daher hat er sich auf eine Vereinbarung eingelassen, die Iran fast alles gibt, was es möchte, und die in dem, was sie nicht gibt, so vage formuliert ist, dass jede Seite sie nach eigenem Gutdünken auslegen kann. (...) Trump steht nicht im Verdacht, sich mit alteuropäischen Kriegstheoretikern beschäftigt zu haben. Aber er hat nun auf seinem Lieblingskanal die einzige Drohung ausgestoßen, deren Verwirklichung die Revolutionswächter als Nachteil im clausewitzschen Sinn ansähen: nicht das Leiden der Bevölkerung, nicht einmal den eigenen Tod, aber das Ende der Islamischen Republik."/yyzz/DP/he
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