"An der Grundkonstellation hat sich auch mit diesem Bruch der "Waffenruhe" nichts geändert: Netanjahu will die Bedrohung durch die Hizbullah und Iran ausschalten. Das iranische Regime will überleben und seinen regionalen Hebel behalten. Trump will den Krieg so schnell wie möglich beenden. Er ist, so paradox es bei einer Weltmacht scheint, derzeit in der schwächsten Position. Aus innenpolitischen Gründen kann er seine Ziele nicht mit voller militärischer Macht durchsetzen, und er hat es eilig, Stichwort Kongresswahlen. Wieder zeigt sich, was sich mit asymmetrischer Kriegsführung gegen Amerika ausrichten lässt. In Europa sollte darüber niemand Schadenfreude empfinden. Die Selbstdemontage der westlichen Führungsmacht, die Trump auch hier so blind vorantreibt, wird andere ermutigen, nicht zuletzt in Moskau."/yyzz/DP/men
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