"(...) Auch wenn die Mehrheit bislang friedlich demonstriert hat - wütend sind viele junge Menschen. Auch in Deutschland. Wütend, dass ihre Chancen - auf eine gute Bildung, einen erträglichen Arbeitsplatz - kleiner werden. Dass sie nicht den Wohlstand ihrer Eltern erreichen werden. (Nicht jeder wird später ein reicher Erbe sein.) Und dass ihre Anliegen kaum gehört werden. Dabei scheint 2026 nichts mehr in Ordnung zu sein: Kriege, Klimakrise, wirtschaftlicher Abschwung, weniger Jobchancen durch KI - die Herausforderungen sind so überwältigend, dass einem manchmal angst und bange werden kann. (..) Wichtig ist es daher, die Jungen anzuhören. Bildungspolitik, Verteidigungs- und Sozialpolitik - hier zählen auch ihre Perspektiven und Bedürfnisse. (...) In Deutschland eskalieren Demonstrationen in der Regel nicht so wie in Frankreich. Aber es brodelt; immer mehr junge Menschen fühlen sich auch von radikalen Ideen angezogen. Höchste Zeit, mehr miteinander zu sprechen."/DP/jha
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