"Am Samstag also soll die wichtigste Verkehrsader über die Alpen vorübergehend blockiert und der Verkehrsinfarkt bis weit nach Bayern hinein provoziert werden. Davon betroffen werden nicht nur Urlauber sein, die auf dem Weg nach Süden sind, sondern auch zahlreiche andere Menschen, für die es unvermittelt nicht mehr weitergeht. Der Protest am Brenner trifft einen neuralgischen Punkt und wird wehtun. Das ist schlimm - und dennoch notwendig. Denn die Politik muss endlich aufwachen. Die Probleme am Brenner sind nicht über Nacht aufgetaucht oder gar zufällig. Sie sind die Folge eines wachsenden Waren- und Menschenstroms über die Alpen, der neu und besser kanalisiert werden muss. Doch an dieser Aufgabe scheitern die Anrainerstaaten kläglich. Deutschland und Bayern bringen den Ausbau der Bahnverbindung nicht aufs Gleis, Österreich verweigert sich Übergangslösungen, welche die vorhandene Straße besser ausnutzen würden."/DP/jha
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