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Preisanstieg an Österreich-Tankstellen nur dreimal pro Woche

WIEN (dpa-AFX) - Als Reaktion auf die zuletzt deutlich gestiegenen Spritpreise infolge des Iran-Krieges gilt in Österreich an Tankstellen nun eine schärfere Preis-Regelung. Danach dürfen die Preise für Benzin und Diesel nur noch am Montag, Mittwoch oder Freitag um jeweils 12 Uhr einmal erhöht werden. Eine Preissenkung ist wie bisher jederzeit möglich. Die österreichische Bundesregierung verspricht sich davon weniger Preisspitzen.

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Bisher durften Tankstellen in Österreich nur einmal am Tag die Preise anheben - was die Regierung in Wien nun aber verschärft. In Deutschland will die Bundesregierung die bisherige österreichische Einmal-täglich-Regel übernehmen, um den Preisanstieg zu bremsen. Dieses Modell will die Bundesregierung nach eigener Aussage so rasch wie möglich einführen.

In Österreich schnellte der Spritpreis am Montag nach Beobachtung des dortigen Verkehrsclubs ÖAMTC um 12 Uhr bei einzelnen Tankstellen um bis zu 14 Cent pro Liter nach oben. Im Raum Salzburg kostete der Liter Super etwa 1,75 Euro, der Liter Diesel knapp unter zwei Euro.

Kritik vom Verkehrsclub

Die neue Maßnahme wird vom Verkehrsclub ÖAMTC kritisiert. "Wir sehen in diesem Vorschlag kein Potenzial für eine unmittelbare und nachhaltige Entlastung", sagte ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperte Martin Grasslober. Der Schritt diene eher zur Beruhigung der öffentlichen Diskussion. Es sei zu begrüßen, dass die neue Regelung auf einen Monat begrenzt sei. Der Mobilitätsclub befürchtet, dass es an den betreffenden Wochentagen zu stärkeren Preissteigerungen kommt.

In Österreich dürfen Tankstellen seit rund 15 Jahren den Preis nur einmal am Tag erhöhen. Dies gilt vor allem als Transparenz-Maßnahme, die dafür sorgt, dass die Autofahrer mit deutlich weniger Hektik Preise vergleichen können. Dass der Sprit in der Alpenrepublik günstiger ist als in Deutschland, liegt an der niedrigeren Mineralölsteuer./mrd/DP/men

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