Polizei durchkämmt Nordpiste am Leipziger Flughafen

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Eine Einsatzkraft der deutschen Polizei (Symbolbild).
- ©pixabay.com

LEIPZIG/HALLE (dpa-AFX) - Nach den Drohnenvorfällen am Flughafen Leipzig/Halle durchsucht eine Hundertschaft der Polizei das Geländer an der nördlichen Start- und Landebahn. Die Einsatzkräfte sind in einer Kette zu Fuß unterwegs, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur beobachtete. Wonach sie konkret suchen, wurde zunächst nicht offiziell mitgeteilt.

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Wegen der Suchmaßnahmen ist die Nordpiste seit 10.00 Uhr gesperrt, wie ein Flughafensprecher mitteilte. Der Passagierflugverkehr ist nicht betroffen.

Bereits am Donnerstag war der Bereich durchsucht worden. Zuvor hatte das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen mitgeteilt, dass die Suche nach dem zweiten - noch unbekannten - Flugobjekt des Vorfalls fortgesetzt werden sollte.

Auslöser der Ermittlungen war der Fund einer Drohne mit Sprengvorrichtung auf der südlichen Start- und Landebahn in der Nacht zum Mittwoch. Wenig später war ein zweites Flugobjekt mit einer Frachtmaschine zusammengestoßen, die wegen der Sperrung der Nordpiste nicht landen konnte und durchstarten musste. Nach der Umleitung nach Hannover wurden an der Maschine leichte Beschädigungen festgestellt.

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