WARSCHAU (dpa-AFX) - Ein Brand in einem Terminal des Satelliteninternetdienstes Starlink in Polen ist nach Angaben der Regierung in Warschau höchstwahrscheinlich auf einen Sabotageakt zurückzuführen. Vieles deute darauf hin, dass der Brand ein gezielter Versuch war, den Betrieb der Station zu stören, die auch die Sicherheit des Internetbetriebs in der Ukraine gewährleiste, sagte Polens Innenminister Krzysztof Gawkowski dem Sender TVP. Man könne nicht klar sagen, ob Russland dahinterstehe, aber es füge sich ein in die neue russische Angriffsdoktrin, so der Minister.
Für dich zusammengefasst:
Ein Brand im Starlink-Terminal in Polen könnte Sabotage sein.
Der Brand ereignete sich 50 Kilometer südlich von Warschau.
Er hätte den Betrieb von Geldautomaten in Polen gestört.
Am Mittwochabend war es in dem Terminal Wola Krobowska 50 Kilometer südlich von Warschau zu einem Brand an den Antennen gekommen, wie ein Sprecher der Feuerwehr der Nachrichtenagentur PAP sagte. Der Brand konnte rasch gelöscht werden.
Ausfall des Terminals hätte Geldautomaten außer Betrieb gesetzt
Innenminister Gawkowski sagte, das Feuer habe die Stromversorgungsstation und den Stromgenerator erfasst. "Es ist deutlich zu erkennen, dass diese Sabotageakte darauf ausgerichtet waren, den Betrieb dieses Terminals unmöglich zu machen." Der Ausfall der Station hätte zu Problemen mit der Internetversorgung, aber auch beispielsweise mit dem Betrieb von Geldautomaten in Polen führen können.
In Polen und den baltischen Staaten gibt es Befürchtungen, dass Russland wegen seiner Probleme im Ukraine-Krieg Provokationen gegen Nato-Gebiet unternehmen könnte. Zuletzt hatte es mehrmals Drohnenangriffe auf Ziele in der Westukraine unweit der Grenze zu Polen gegeben. Auch ein Passagierzug von Kiew nach Warschau wurde dort angegriffen./dhe/DP/men
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.