Gleichzeitig müsse die Ukraine bei der Aufrüstung stärker unterstützt werden, sagte Pistorius. Das Land habe freie Kapazitäten in der Rüstungsindustrie, die es mangels eigener ausreichender Mittel nicht füllen könne. "Da werden wir gemeinsam in die Bresche springen und diese Kapazitätslücken ausfüllen", sagte der Minister.
"Frieden ist nicht in Sicht"
Von den jüngsten Gesprächen zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin zeigte sich Pistorius unbeeindruckt. "Es passiert eigentlich gar nichts", sagte er. "Das alles sind neue Orte, neue Zeiträume, und führt eigentlich nur dazu, dass Wladimir Putin weiter seine Angriffe auf die Ukraine fortführen kann. Aber ein Frieden ist nicht in Sicht."
Am Dienstag hatten die EU-Staaten das mittlerweile 17. Paket mit Russland-Sanktionen beschlossen. Unter anderem sieht es ein schärferes Vorgehen gegen die sogenannte russische Schattenflotte für den Transport von Öl und Ölprodukten vor./hdo/DP/jha
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