Seit Beginn der Woche hat eine überraschende Einigung im Zollstreit zwischen den USA und China für Auftrieb bei den Ölpreisen gesorgt. Allerdings hielt sich der Anstieg am Dienstag im Vergleich zum Vortag in Grenzen.
"Das Risiko für die Ölnachfrage hat sich durch die De-Eskalation im Handelskonflikt verringert", sagte Carsten Fritsch, Rohstoffexperte bei der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Entscheidend sei allerdings, dass in den kommenden drei Monaten eine längerfristige Lösung im Handelskonflikt zwischen den beiden wichtigsten Ölverbrauchsländern gefunden werde.
Die jüngste politische Entwicklung mit einer Reise des US-Präsidenten Donald Trump in den Nahen Osten zeigte am Ölmarkt bisher wenig Auswirkungen. Die Vereinigten Staaten haben zuletzt trotz der laufenden Verhandlungen um das umstrittene Atomprogramm des Iran neue Sanktionen gegen das wichtige Förderland verhängt. Diese zielten auf drei Personen und ein Unternehmen ab. Am Sonntag war die vierte Runde der Atomgespräche zwischen beiden Ländern im Oman ergebnislos geendet./jkr/la/he
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