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Ölpreise legen erneut zu - Weitere Signale für Entspannung im Zollkonflikt

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag erneut zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete zuletzt 63,90 US-Dollar. Das waren 1,06 Dollar (Dollarkurs) mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni stieg um 1,10 Dollar auf 61,01 Dollar.

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Es gab weitere Hoffnungszeichen im Handelskonflikt. US-Präsident Donald Trump hat kurz vor den ersten Gesprächen zwischen China und den USA eine Senkung der Zölle von bisher 145 Prozent ins Gespräch gebracht. "80% Zölle auf China scheinen in Ordnung zu sein!", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Das sei die Entscheidung von Scott B., fügte er hinzu. Finanzminister Scott Bessent führt an diesem Wochenende erstmals Gespräche mit chinesischen Vertretern.

Bereits am Donnerstag hatten sich die USA und Großbritannien im Zollstreit geeinigt. Für die Vereinigten Staaten ist der Deal mit den Briten die erste Vereinbarung mit einem wichtigen Handelspartner seit der Anfang April verkündeten, weitreichenden Verhängung von US-Zöllen. Dies hatte den Ölpreisen bereits am Donnerstag Auftrieb gegeben.

An den Märkten gibt es nun die Hoffnung, dass weitere Abkommen abgeschlossen werden. Die Zollpolitik von Trump hatte zuletzt die Ölpreise belastet, da eine Abkühlung der Weltwirtschaft befürchtet wird.

Besser als erwartet ausgefallene Außenhandelsdaten aus China stützten ebenfalls die Ölpreise. So stiegen die chinesischen Exporte deutlich stärker als von Volkswirten erwartet. Der Handel mit den Vereinigten Staaten wurde jedoch durch die US-Zollpolitik belastet. China ist nach den USA der zweitgrößte Ölverbraucher der Welt. Eine schwache chinesische Wirtschaft würde auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.

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Commerzbank-Expertin Barbara Lambrecht rechnet jedoch nicht mit einer nachhaltigen Erholung der Ölpreise. "Am Ölmarkt droht eine deutliche Überversorgung", heißt es in einem Kommentar. Das dürfte die Internationale Energieagentur in der kommenden Woche in ihrem Monatsbericht bestätigen. Schließlich habe der Ölverbund Opec+ eine deutliche Ausweitung der Produktion in Aussicht gestellt. Dies sei in dem jüngsten Monatsbericht noch nicht berücksichtigt worden./jsl/la/he

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