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NRW: Trotz Warnstreikaufrufs keine Tunnelsperrungen erwartet

DUISBURG/HAMM (dpa-AFX) - Bei den langen Autobahntunneln in Nordrhein-Westfalen müssen Auto- und Lkw-Fahrer heute trotz eines Warnstreikaufrufs nicht mit folgenreichen Sperrungen rechnen. Davon gehen die Niederlassungen Rheinland und Westfalen der bundeseigenen Autobahn GmbH aus. Auch die Gewerkschaft Verdi erwartet keinen kompletten Stillstand auf den Straßen.

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Mann mit Wirtschaftszeitung (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:

Die Gewerkschaft Verdi hat im schwelenden Tarifkonflikt Beschäftigte der Autobahn GmbH in den Tunnelleitzentralen in Duisburg und Hamm zu einem Warnstreik von Freitag, 5.30 Uhr bis Samstag, 6.00 Uhr aufgerufen. Die Beschäftigten in den beiden Tunnelleitzentralen sorgten für die Sicherheit in etwa 20 langen überwachungspflichtigen Autobahntunneln.

Ein Sprecher der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH verwies auf Notdienstvereinbarungen mit Gewerkschaften. Die Gewerkschaft Verdi betonte, dass mit ihr eine solche Vereinbarung für NRW nicht getroffen worden sei. Sollte der Arbeitgeber Personal aus anderen Bereichen für diese Tätigkeiten heranziehen, wäre das sehr zweifelhaft, betonte ein Verdi-Vertreter. Falls es zu Unfällen in diesen langen Tunneln komme, seien routinierte Profis gefragt.

Verdi ruft für Dienstag (24. Februar) Beschäftigte in den Tunnelleitzentralen in Duisburg und Hamm erneut zu Warnstreiks auf. Die Gewerkschaft fordert im Tarifkonflikt sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro monatlich mehr. Die Autobahn GmbH erklärte im Januar, es gelte Lösungen zu finden, die sowohl die exzellente Leistung der 15.000 Mitarbeiter würdigten als auch die finanziellen Realitäten eines bundeseigenen Unternehmens abbildeten./vd/DP/zb


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