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Norsemont setzt nach: Bohrprogramm soll Choquelimpie in die Tiefe öffnen

Mit Phase 3 richtet Norsemont den Fokus auf tiefer liegende, potenziell höhergradige Goldzonen unterhalb der aktuellen Ressource. Im Zentrum stehen hydrothermale Brekzienkörper mit möglichem Sulfidpotenzial.
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Norsemont Mining (WKN A2DN0Z / CSE NOM) richtet den Blick auf die nächste Entwicklungsstufe seines vollständig kontrollierten Projekts Choquelimpie im Norden Chiles. Mit der Wiederaufnahme des Phase 3-Bohrprogramms will das Unternehmen dort jene Bereiche genauer untersuchen, die bisher nur unzureichend getestet wurden: tiefer liegende Zonen unterhalb der aktuellen Ressource, in denen höhergradige Goldmineralisierung vermutet wird. Für Norsemont ist das ein wichtiger Schritt, weil sich damit nicht nur die geologische Kontinuität innerhalb des Systems besser erfassen lässt, sondern auch die Frage nach dem Potenzial einer größeren Sulfidmineralisierung stärker in den Vordergrund rückt.

Im Mittelpunkt stehen dabei hydrothermale Brekzienkörper, die in mehreren Zielzonen des Projekts auftreten. Gerade diese Strukturen gelten für Norsemont als entscheidend, wenn es darum geht, die Ausdehnung und Qualität der Mineralisierung in der Tiefe besser zu verstehen. Die laufende Kampagne knüpft an frühere Arbeiten an, erweitert deren Ansatz aber deutlich in Richtung tieferer Zielhorizonte.

Norsemont setzt Phase 3 auf Choquelimpie fort

Das laufende Phase-3-Programm umfasst insgesamt bis zu 5.000 Meter an Diamantbohrungen. Davon wurden bereits 1.700 Meter im Jahr 2025 mit einem Diamantbohrgerät absolviert. Nun hat Norsemont die Arbeiten wieder aufgenommen. Die aktuelle Fortsetzung des Programms sieht bis zu 13 Diamantbohrlöcher mit einer Gesamtlänge von rund 3.300 Metern vor. Der Bohrturm befindet sich bereits auf dem Projektgelände.

Mit dem Programm will Norsemont gezielt die Fortsetzung höhergradiger hydrothermaler Brekzienkörper in der Tiefe prüfen – also unterhalb jenes Bereichs, der bislang in der aktuellen Ressourcenschätzung erfasst wurde. Die einzelnen Bohrlöcher können dabei eine Länge von bis zu 500 Metern erreichen. Durchgeführt werden die Arbeiten von DV Drilling Ltd. aus Coquimbo in Chile.
Für Norsemont ist diese Phase nicht nur eine routinemäßige Erweiterung des bisherigen Explorationsprogramms. Vielmehr geht es darum, ein geologisches Modell weiterzuentwickeln, das auf eine stärkere Goldmineralisierung in der Tiefe hindeutet. Die Arbeiten sollen deshalb gezielt dort ansetzen, wo die bisherigen Erkenntnisse eine Fortsetzung der mineralisierten Strukturen unter dem bekannten Ressourcenhorizont erwarten lassen.

Choquelimpie rückt tiefer liegende Goldzonen in den Fokus

Historisch lag der Schwerpunkt auf Choquelimpie vor allem auf oberflächennaher oxidierter Mineralisierung. Die frühere Produktion zwischen 1988 und 1996 konzentrierte sich nach Unternehmensangaben auf oxidierte Zonen in Tiefen zwischen 20 und 100 Metern – abhängig vom jeweiligen Gesteinstyp, von der Alteration und von der Mineralogie. Entsprechend richtete sich auch ein großer Teil der früheren Explorationsarbeiten auf diese oberflächennahen Oxidressourcen.

Gerade darin liegt nun die Bedeutung des aktuellen Programms. Denn tiefere, potenziell umfangreichere Sulfidbereiche wurden bislang nur unzureichend getestet. Norsemont will diese Lücke mit der laufenden Phase 3 systematisch schließen. Ziel ist es, die Geometrie der höhergradigen Brekzienkörper genauer zu erfassen und zu prüfen, ob sich unterhalb der bekannten Ressource weitere mineralisierte Zonen mit zusammenhängender Ausdehnung befinden.

Die laufenden Bohrungen konzentrieren sich dabei auf mehrere Zielbereiche, darunter Choque, Vizcacha und Suri. Diese Zonen sollen Aufschluss darüber geben, wie breit, kontinuierlich und geologisch verbunden die tiefer liegenden Mineralisierungskörper tatsächlich sind. Für Norsemont ist das insofern relevant, als sich daraus die Grundlage für die weitere Projektplanung ableiten lässt – sowohl in Bezug auf die Ressourcenentwicklung als auch hinsichtlich künftiger Explorationsprioritäten.

Warum das Bohrprogramm für Norsemont wichtig ist

Die Wiederaufnahme der Bohrungen markiert für Norsemont den Übergang in eine Phase, in der nicht mehr nur die Nähe zur Oberfläche im Zentrum steht. Stattdessen verlagert sich der Fokus auf jene Bereiche, die bislang außerhalb der Hauptaufmerksamkeit lagen, geologisch aber ein erhebliches Zusatzpotenzial vermuten lassen. Dass die aktuellen Bohrungen unterhalb der gegenwärtigen Ressourcenkulisse ansetzen, macht das Programm zu einem wesentlichen Baustein in der Weiterentwicklung des Projekts Choquelimpie.

Hinzu kommt, dass Norsemont das laufende Programm nicht isoliert betrachtet. Für die zweite Jahreshälfte wurden bereits weitere Bohrungen zur Ausweitung der Oxidressourcen budgetiert. Damit verfolgt das Unternehmen parallel zwei Linien: Einerseits soll die oberflächennahe Ressourcengrundlage weiter ausgebaut werden, andererseits wird das tiefere Sulfidpotenzial erstmals systematischer getestet. Diese Kombination zeigt, dass Norsemont Choquelimpie sowohl kurzfristig über bekannte mineralisierte Horizonte als auch längerfristig über tiefere Zielzonen weiterentwickeln will.

Aus Unternehmenssicht dürfte vor allem die Frage entscheidend sein, ob sich die höhergradigen Brekzienkörper in der Tiefe über mehrere Zonen hinweg nachvollziehen lassen. Gelingt das, würde sich nicht nur das geologische Verständnis des Projekts erweitern. Auch die Dimension des Systems könnte dadurch klarer umrissen werden.

Norsemont plant bereits den nächsten Bohrschritt

Dass Norsemont das Projekt mit Nachdruck vorantreiben will, zeigt auch der Blick auf die bereits vorbereitete nächste Phase. Für das Phase-4-Bohrprogramm noch in diesem Jahr ist nach Angaben des Unternehmens ein Budget für bis zu 13.000 Meter Bohrungen vorgesehen. Schon diese Größenordnung macht deutlich, dass die aktuellen Bohrungen auf Choquelimpie als Teil eines längeren Explorationspfads gesehen werden.

Kurzfristig wird der Markt nun vor allem auf die Fortschritte der Phase 3 achten. Norsemont rechnet in den kommenden Monaten mit einem kontinuierlichen Arbeitsfortschritt und einem regelmäßigen Nachrichtenfluss. Inhaltlich wird dabei entscheidend sein, ob die Bohrungen in Choque, Vizcacha und Suri die erwarteten Fortsetzungen der höhergradigen Mineralisierung bestätigen und ob sich unterhalb der bisherigen Ressourcenkulisse ein größerer Sulfidkörper abzeichnet.

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