Finnlands Ministerpräsident Petteri Orpo sagte, Russland stelle eine "langfristige Gefahr für uns und für ganz Europa" dar. Nicht nur militärisch, sondern etwa auch durch Cyberattacken und Vorfälle in der Ostsee, wo mehrfach Unterseekabel beschädigt worden waren.
Warum der Kanzler nach Finnland reist
Die Regierungschefs von Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark und Island treffen sich im Südwesten Finnlands. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird erwartet. Normalerweise würde Finnland nicht ganz oben auf der Reiseliste eines neuen Kanzlers stehen. Der nordische Gipfel bietet ihm aber eine Gelegenheit, die Regierungschefs von gleich fünf Nato-Partnern gleichzeitig kennenzulernen.
An dem Treffen nahm auch der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen teil. US-Präsident Donald Trump hatte immer wieder Interesse daran geäußert, die Kontrolle über das zu Dänemark gehörende Grönland übernehmen zu wollen. Nielsen wies diese Besitzansprüche klar zurück. Er bedankte sich bei seinen Kollegen für die Unterstützung./kil/DP/jha
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.