Die Bündnispartner verpflichten sich, schrittweise die Ausgaben auf 5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu steigen. Ein Betrag von mindestens 3,5 Prozent des BIP soll dabei auf klassische Militärausgaben entfallen. Der Rest soll in begleitende Investitionen beispielsweise in panzertaugliche Brücken oder Bahnstrecken fließen.
Es ist der erste Nato-Gipfel seit dem Wiedereinzug von US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus. Trump setzte nun in seiner zweiten Amtszeit durch, dass sich die europäischen Alliierten von der militärischen Abhängigkeit von den USA lösen und militärisch eigenständiger werden.
Eher eine Nebenrolle spielt in diesem Jahr der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Die Abschlusserklärung vermeidet - auf Druck der USA - Zusagen für neue üppige Milliardenhilfen für die Ukraine im Krieg gegen Russland und verzichtet auf eine ausdrückliche Erwähnung, dass die Ukraine irgendwann der Nato beitreten kann./rom/DP/stw
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