- Die NATO-Verteidigungsminister treffen sich in Brüssel.
- Das Treffen behandelt die Ukraine-Hilfe und Arktis-Pläne.
- Boris Pistorius leitet ein NATO-Treffen zur Ukraine-Hilfe.
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Oberbefehlshaber Alexus G. Grynkewich startete dazu am Mittwoch einen Einsatz namens "Arctic Sentry" (deutsch etwa: Wächter der Arktis). Dieser soll auch dabei helfen, den von US-Präsident Donald Trump angezettelten Grönland-Konflikt weiter zu entschärfen.
In dem Konflikt hatte Trump zeitweise mit Strafzolldrohungen einen Verkauf der riesigen Insel an sein Land erzwingen wollen. Sein Vorgehen begründete er mit der Behauptung, dass das zu Dänemark gehörende Territorium sonst nicht vor Russland und China sicher sei. Der neue Einsatz soll deswegen jetzt auch die Abschreckung und Überwachung Grönlands verbessern.
Absage von Hegseth überschattet treffen
Überschattet wird das Treffen in Brüssel bereits vor Beginn von der Absage von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich von Staatssekretär Elbridge Colby vertreten lässt. Im Dezember hatte bereits US-Außenminister Marco Rubio seine Teilnahme an einem lange geplanten Nato-Treffen in Brüssel abgesagt.
Für Deutschland nimmt Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) an den Beratungen teil. Er wird am Nachmittag zudem gemeinsam mit seinem britischen Kollegen John Healey ein Treffen der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe leiten. Bei diesem sollen weitere Militärhilfen für die von Russland angegriffene Ukraine koordiniert werden. Als Gast im Nato-Hauptquartier wird der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow erwartet. Er will die Nato-Kollegen über die Lage an der Front und die am dringendsten benötigten Rüstungsgüter für den Abwehrkampf gegen Russland unterrichten./aha/DP/he
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