- Das Bundeswirtschaftsministerium setzt auf den Markt.
- Die Gasspeicher sollen durch Unternehmen gefüllt werden.
- Am 1. Mai waren die Gasspeicher nur zu 26% gefüllt.
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Ministerium: Unternehmen sollen aktiv werden
"Es ist weiter eine Befüllung der Gasspeicher geplant. Das soll durch die Unternehmen erfolgen und nicht auf Maßnahmen der Bundesregierung hin", sagte der Sprecher weiter. Durch den Aufbau von Infrastruktur zum Import von Flüssiggas (LNG) müsse die Gasversorgung im Winter zudem nicht mehr nur durch die deutschen Gasspeicher gedeckt werden.
Aus Sicht der Speicherbetreiber könnte Deutschland Schwierigkeiten mit der Gasversorgung bekommen, wenn der kommende Winter besonders kalt wird. Bei einem Temperaturniveau wie im Jahr 2010 drohe Versorgungsknappheit im Januar, Februar und März 2027, hatte der Branchenverband Initiative Energien Speichern (Ines) mitgeteilt. Hohe Gaspreise und veränderte Marktbedingungen infolge des Iran-Krieges führten derzeit zu "erheblichen Unsicherheiten mit Blick auf den Winter 2026/27".
Bundesnetzagentur: Meist kann der Markt Vorsorge treffen
Schon in den vergangenen Monaten wurde wegen der stark gestiegenen Preise laut Ines weniger Gas eingespeichert als üblich, am 1. Mai seien die deutschen Gasspeicher nur zu 26 Prozent gefüllt gewesen.
Die Bundesnetzagentur betont hingegen, in den allermeisten Fällen könne der Markt Vorsorge treffen, und zwar zu konkurrenzfähigen Kosten. "Dies kann der Markt über das sogenannte Portfoliomanagement und die damit verbundene Streuung von Risiken. Würde der Staat hier zu früh eingreifen, würde dies zu höheren Preisen für alle führen."/hrz/DP/men
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