- In der ersten Verhandlungsrunde gab es kein Angebot.
- Die zweite Verhandlungsrunde findet am 27. Oktober statt.
- Seit 2019 verlor die Branche 350.000 Jobs bundesweit.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Die zweite Verhandlungsrunde soll am 27. Oktober stattfinden. Die deutsche Metall- und Elektroindustrie befindet sich nach Verbandsangaben in der längsten Rezession der Nachkriegsgeschichte. Im laufenden Jahr 2026 summiere sich der Produktionsrückgang in Deutschland auf 2,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Gesamtmetall-Chefvolkswirt Lars Kroemer sagte, die Produktion liege damit weiterhin 15 Prozent unter dem Vorkrisenstand von 2018. "Gleichzeitig steuert die mit über 3,7 Millionen Beschäftigten größte deutsche Industriebranche unverändert auf das dritte Rezessionsjahr in Folge zu."
Verhandlungsführer Krause von Südwestmetall sagte weiter, bundesweit seien in der Branche seit dem Höchststand 2019 bereits 350.000 Jobs verloren gegangen, davon 100.000 in Baden-Württemberg. Resch sagte weiter, es gehe in den Gesprächen um die Stabilisierung der Einkommen und des Industriestandortes. "Wir sind bereit, gemeinsam mit Südwestmetall gegenüber der Politik für die Zukunft der Industrie einzutreten."
Die Gewerkschaft ging mit einer Forderung nach 5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten in die Gespräche. Ein Ausgleich der zuletzt stark angestiegenen Inflation gilt als Mindestziel. Betroffen sind in Baden-Württemberg landesweit etwa 900.000 Beschäftigte in so unterschiedlichen Branchen wie Autoindustrie, Maschinenbau, Elektrotechnik oder Rüstungsgüter.
Protest vor dem Verhandlungslokal
Vor dem Gesprächsauftakt mobilisierte die IG Metall eigenen Angaben zufolge 3.500 Beschäftigte zu einem Protestzug durch Ludwigsburg. Vor dem Verhandlungslokal machten sie mit Trommeln und Trillerpfeifen für ihre Forderungen aufmerksam. Auf Bannern war etwa "#Streikbereit" oder "Zukunft braucht Menschen" zu lesen. Bezirksleiterin Resch machte deutlich, dass die Gewerkschaft auch eine Auseinandersetzung mit den Arbeitgebern nicht scheue.
In Baden-Württemberg hatte im Vorfeld Mercedes-Benz
In der Regel orientiert sich auch ein Teil der nicht tarifgebundenen Betriebe an den Ergebnissen und übernimmt etwa vereinbarte Lohnerhöhungen. Deshalb hat die Tarifrunde Auswirkungen weit über die tarifgebundenen Unternehmen hinaus.
Die Friedenspflicht endet mit Ablauf des 31. Oktober. Ab dann sind Warnstreiks möglich./ols/DP/he
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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