Merz besuchte das in der Nähe von Potsdam gelegene Operative Führungskommando am Tag der Bundeswehr, bei dem sich die Streitkräfte an zehn Standorten der Öffentlichkeit präsentieren. Im vergangenen Jahr zählte die Bundeswehr nach eigenen Angaben 230.000 Besucher. Merz dankte den Soldatinnen und Soldaten für ihren Dienst und betonte: "Ich möchte, dass der Wert der Arbeit der Soldatinnen und Soldaten in unserem Land gesehen und gewürdigt wird."
Weiße Rose zum Gedenken an gefallene Soldaten
Der Kanzler schaute sich auch den Wald der Erinnerung an. Dort sind an Betonstelen die Namen aller 119 bisher in Auslandseinsätzen getöteten Soldatinnen und Soldaten festgehalten. Merz legte eine weiße Rose nieder und verharrte einen Augenblick im stillen Gedenken.
Führungskommando als operatives Herz der Bundeswehr
Das Operative Führungskommando verantwortet im Inland die Operationsplanung, -führung und -auswertung für alle vier Teilstreitkräfte, also Heer, Luftwaffe, Marine und die Truppe für den Cyber- und Informationsraum. Es hat die Operationsführung für die Auslandseinsätze. Und es ist die zentrale Ansprechstelle für nationale Behörden sowie für die Nato und befreundete Streitkräfte.
Das Operative Führungskommando untersteht direkt Generalinspekteur Carsten Breuer, der Merz bei der Ankunft begrüßte. Vom Befehlshaber des Führungskommandos, Alexander Sollfrank, erhielt der Kanzler eine Einweisung in dessen Aufgaben und in die sicherheitspolitische Lage.
Das Führungskommando "leistet Planung und Führung aus einer Hand, und zwar mit beeindruckender Professionalität", sagte Merz. "Das operative Herz der Bundeswehr, der Truppe schlägt hier."/sk/DP/he
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