Merz: 'Neue Ära der Kooperation' mit Kanada und Norwegen

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Friedrich Merz beim EPP Kongress in München im Mai 2023
- ©European People's Party, cc-by-2.0

ANKARA (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht in dem milliardenschweren U-Boot-Geschäft zwischen Deutschland, Norwegen und Kanada den Beginn einer "neuen Ära der Kooperation" zwischen den drei Ländern. "Das bringt uns, glaube ich, einen großen Schritt nach vorne", sagte er bei einem Treffen mit Kanadas Premierminister Mark Carney und Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre am Rande des Nato-Gipfels in Ankara.

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Carney hatte am Vortag bekanntgegeben, dass sich der Kieler Marineschiffbauer TKMS im Wettbewerb mit einem südkoreanischen Unternehmen für die Beschaffung von bis zu zwölf U-Booten zunächst durchgesetzt hat. Die Einzelheiten des Vertrags müssen aber noch geklärt werden. Norwegische Unternehmen sind mit Zulieferungen beteiligt. Im norwegischen Bergen entsteht zudem ein deutsch-norwegisches Instandsetzungszentrum.

Carney sagte, das Projekt spiegele eine wachsende Verantwortung der drei Länder von der Arktis bis in die Ostsee wider. Er sprach von einem "großen Tag" für die drei Länder. Die drei Regierungschefs trafen sich in Ankara unmittelbar vor Beginn des Nato-Gipfels, um über das Projekt zu sprechen.

Für den Kieler Marineschiffbauer TKMS soll es der größte Auftrag der Unternehmensgeschichte werden, für die Nato-Staaten Deutschland, Kanada und Norwegen der Beginn einer auf Jahrzehnte angelegten Kooperation im Marinebereich./mfi/DP/he



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