Mega-Razzia gegen Krypto-Crime: 40 Länder, 68.000 Bankkonten, 439 Millionen US-Dollar
439 Millionen US-Dollar, 400 Wallets, 68.000 Bankkonten: Interpol gelingt einer der größten Schläge gegen Krypto-Kriminalität weltweit.
Interpol hat im Rahmen von Operation HAECHI VI rund 439 Millionen US-Dollar beschlagnahmt und damit einen der größten Krypto-Crime-Erfolge des Jahres erzielt. Insgesamt wurden 400 Wallets und 68.000 Bankkonten eingefroren, die in Verbindung mit international organisierten Betrugs- und Geldwäschegeschäften standen.
Die Ermittlungen zogen sich über 40 Länder und richteten sich gegen sieben verschiedene Arten von Krypto-Betrugsmaschen, von klassischen Investment-Scams bis hin zu moderner Geldwäsche.
Die Operation zeigt eindrucksvoll, dass internationale Kooperationen von Strafverfolgungsbehörden zunehmend in der Lage sind, auch komplexe Krypto-Verbrechen aufzudecken und erhebliche Teile der Beute zurückzuholen.
Bis Mitte des Jahres wurden bereits über 2,17 Milliarden US-Dollar an Krypto-Werten gestohlen und damit der Gesamtverlust des Vorjahres übertroffen. Besonders auffällig ist der wachsende Anteil an Wallet-Kompromissen und Phishing-Attacken.
Allein Verluste durch kompromittierte Private Keys beliefen sich auf 1,71 Milliarden US-Dollar, während 132 Phishing-Fälle rund 410 Millionen US-Dollar betrafen.
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