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Clarity Act blockiert: Streit zwischen Banken und Krypto-Branche eskaliert

Die Verhandlungen über den Clarity Act geraten erneut ins Stocken. Banken lehnen einen Kompromiss zu Stablecoin-Belohnungen ab. Damit wachsen Zweifel, ob das Gesetz noch in 2026 verabschiedet wird.

Die Verhandlungen über den US-Gesetzentwurf Clarity Act sind erneut ins Stocken geraten. Banken lehnen einen vom Weißen Haus vorgeschlagenen Kompromiss ab. Das berichtet Reuters. Der Clarity Act soll erstmals klare regulatorische Regeln für den Krypto-Markt schaffen. Branchenvertreter argumentieren seit Jahren, dass Unternehmen bislang in einer regulatorischen Grauzone arbeiten und dies Innovation sowie Geschäftsentwicklung bremst.

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“Banken tun nun alles in ihrer Macht Stehende, um die Krypto-Industrie zu blockieren”

Bereits im Januar geriet der Gesetzentwurf ins Stocken. Banken lehnten eine Regelung ab, die Stablecoin-Emittenten und Krypto-Unternehmen erlaubt hätte, Nutzern Belohnungen oder renditeähnliche Produkte anzubieten. Kreditinstitute befürchten, dass solche Angebote Einlagen aus dem Bankensystem abziehen könnten. Eine Analyse von Standard Chartered schätzt, dass Stablecoins bis Ende 2028 rund 500 Milliarden US-Dollar aus US-Banken abziehen könnten.

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Das Weiße Haus versuchte zuletzt, einen Kompromiss zu vermitteln. Demnach sollten Belohnungen etwa bei Peer-to-Peer-Zahlungen möglich sein, nicht jedoch für ungenutzte Guthaben. Während mehrere Krypto-Unternehmen diesen Vorschlag unterstützen, lehnen Banken ihn weiterhin ab.

Vor diesem Hintergrund äußerte sich auch US-Präsident Donald Trump. In einem Beitrag auf Truth Social erklärte er, Banken würden versuchen, den Clarity Act zu untergraben. Dies sei nicht akzeptabel.

— Eric Trump (@EricTrump) March 3, 2026

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