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Medien: Iranisches Schiff im Fokus der Polizei in Dänemark

AARHUS (dpa-AFX) - Die dänische Polizei will ein aus Russland kommendes iranisches Containerschiff im Meeresgebiet Kattegat zwischen Dänemark und Schweden unter die Lupe nehmen. Die Herkunft des Schiffes "Nora" bestätigten die Ermittler dem Fernsehsender TV2. Zu den Gründen für die geplante Durchsuchung äußerten sie sich zunächst nicht.

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Die Skyline von Teheran der Hauptstadt und größten Stadt des Iran, das sowohl ein politisches als auch kulturelles Zentrum des Landes darstellt.
Quelle: - ©iStock:

Das Schiff hat der nationalen Einheit für besondere Kriminalität zufolge Kurs auf den Hafen der dänischen Stadt Aarhus. Dort solle es durchsucht werden, teilte die Polizei auf ihrer Webseite mit. Dem Schiffsverkehrs-Portal "Vesselfinder" zufolge ist das Containerschiff 227 Meter lang und lag zuletzt im Hafen von Sankt Petersburg in Russland.

Der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge hatte die dänische Seefahrtbehörde das Schiff im Februar festgehalten - seitdem lag es im nördlichen Teil des Kattegats vor Anker. Das Schiff sei demnach unter der Flagge der Komoren gefahren, obwohl es als iranisches Schiff registriert gewesen sei.

Medien: Verbindungen zur iranischen Führungselite

Dem US-Finanzministerium zufolge unterliege das Schiff internationalen Sanktionen und stehe in Verbindung mit der Reederei Reel Shipping LLC, berichtete Ritzau weiter. Diese wiederum werde von Mohammad Hossein Shamkhani kontrolliert, dessen Vater ein enger Berater des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei war. Sowohl Shamkhanis Vater als auch Chamenei wurden bei den Angriffen der USA und Israels auf den Iran Ende Februar getötet./wbj/DP/men

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