Der Startschuss ist gefallen: Das kanadische Explorationsunternehmen Storm Exploration (TSX-V: STRM / WKN A3D37E) hat auf seinem zu 100 Prozent kontrollierten Gold Standard Projekt in Ontario die Bohrer angeworfen. Im Zentrum dieses mit Spannung erwarteten ersten Bohrprogramms steht ein ausgedehntes vulkanogenes Massivsulfid-Ziel (VMS). Die Besonderheit: Historische Aufzeichnungen weisen bereits auf ungetestete Mineralisierungen hin. Mit dem aktuellen Programm bietet sich für Storm Exploration nun die Chance, dieses geologische Rätsel systematisch zu entschlüsseln und das wahre Potenzial der Liegenschaft greifbar zu machen.
In der nun angelaufenen ersten Phase plant das Unternehmen bis zu 1.500 Meter an Diamantkernbohrungen. Das klare Ziel: Eine im Jahr 2026 neu definierte, massive geophysikalische VTEM- und VLF-Anomalie soll intensiv auf den Prüfstand gestellt werden. Storm Exploration konzentriert sich dabei zunächst gezielt auf den Nord-Süd-Ausläufer des Leiters und wird auf einer Streichenlänge von stattlichen zwei Kilometern rund zehn Bohrlöcher niederbringen.
President und CEO Bruce Counts sieht in dem Bohrstart einen echten Meilenstein für die Entwicklung des Projekts. Es gehe jetzt primär darum, den Nachweis zu erbringen, dass die großflächige Leitfähigkeitsanomalie tatsächlich mit einer VMS-Mineralisierung gekoppelt ist. Der Bohrbetrieb läuft auf Hochtouren, wird jedoch am 27. September planmäßig und aus Respekt vor der traditionellen Elchjagd der lokalen First Nations kurzzeitig pausieren.
Das Gold Standard Projekt, rund 60 Kilometer nördlich von Fort Frances gelegen und ganzjährig exzellent an die Infrastruktur angebunden, erstreckt sich über beachtliche 7.869 Hektar. Das Areal bringt hervorragende geologische Voraussetzungen mit: Es liegt innerhalb des Manitou-Stormy Lakes Grünsteingürtels, direkt auf der mächtigen Manitou Stretch - Pipestone Lake Deformationszone, einer über 60 Kilometer langen Krustenstruktur.
Besonders faszinierend ist die Historie der heute anvisierten, mehr als fünf Kilometer langen VMS-Zielzone. Bereits in den Jahren 1969 und 1970 bohrte der damalige Bergbaugigant Inco hier vier flache Löcher. Die Bohrkerne durchschnitten tatsächlich Kupfer- und Zinksulfidmineralisierungen. Der Clou daran: Da die Exploration von Inco damals fast ausschließlich auf Nickel ausgerichtet war, wurden die wertvollen Kupfer- und Zink-Fundstücke schlichtweg nie im Labor analysiert. Genau diese historische Lücke wird das laufende Bohrprogramm nun schließen.
Doch damit nicht genug: Neben der massiven VMS-Anomalie glänzt das Grundstück auch mit einer hochgradigen Gold-Historie. Gleich drei historische Goldminen waren hier zwischen 1901 und 1903 in Betrieb. Dass das Gebiet über exzellentes Edelmetallpotenzial verfügt, unterstrichen Oberflächengesteinsproben, die Storm im Jahr 2022 nahe der ehemaligen Mine HW-271 entnahm. Diese lieferten beeindruckende Gehalte von 166 Gramm pro Tonne (g/t) Gold, 197 g/t Silber sowie 1,47 Prozent Kupfer.
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