Die Zahlen selbst lesen sich stark. Im ersten Quartal 2026 steigerte Meta den Umsatz um 33 Prozent auf 56,31 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis legte um 30 Prozent auf 22,87 Milliarden Dollar zu, die operative Marge blieb mit 41 Prozent robust. Der Nettogewinn kletterte auf 26,77 Milliarden Dollar, der verwässerte Gewinn je Aktie auf 10,44 Dollar. Ein Teil davon stammt allerdings aus einem Steuervorteil von 8,03 Milliarden Dollar. Ohne diesen Effekt hätte das EPS um 3,13 Dollar niedriger gelegen.
Der Kern des Investment Case bleibt das Anzeigengeschäft. Die Zahl der ausgespielten Anzeigen stieg um 19 Prozent, der durchschnittliche Preis je Anzeige um 12 Prozent. Das ist eine selten starke Kombination aus Volumen und Preissetzungsmacht. Die Family Daily Active People lagen im März bei 3,56 Milliarden, ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gegenüber dem Vorquartal gab es jedoch einen Rückgang, den Meta mit Internetstörungen im Iran und Einschränkungen für WhatsApp in Russland erklärte.
Strategisch setzt der kalifornische Plattformriese alles auf künstliche Intelligenz. Meta will KI tiefer in Werbung, Empfehlungssysteme, Messaging und künftige Assistenten integrieren. Genau dort liegt die Chance: bessere Anzeigenrelevanz, höhere Conversion-Raten und neue Erlösquellen rund um Business-AI, Creator-Tools und smarte Geräte. Der Preis dafür ist hoch. Die Investitionsausgaben für 2026 sollen nun 125 bis 145 Milliarden Dollar erreichen, zuvor lag die Spanne niedriger. Als Gründe nennt das Management höhere Komponentenpreise und zusätzliche Rechenzentrumskapazitäten.
Die Analysten bleiben mehrheitlich konstruktiv, aber nicht blind optimistisch. Mizuho senkte am 5. Mai das Ziel von 850 auf 835 Dollar, bestätigte aber „Outperform“. JPMorgan stufte den Titel nach den Zahlen von „Overweight“ auf „Neutral“ ab und reduzierte das Ziel von 825 auf 725 Dollar.

Technisch bleibt das Bild angeschlagen. Die Meta-Aktie notiert zuletzt im Bereich von 610 Dollar und damit klar unter der 100-Tage-Linie bei 641,61 Dollar sowie unter der 200-Tage-Linie bei 675,87 Dollar. Damit fehlt dem Titel aktuell die Rückendeckung der beiden wichtigen gleitenden Durchschnitte. Ein erstes positives Signal entstünde erst bei einer Rückeroberung der Zone um 640 bis 645 Dollar. Darüber würde die 200-Tage-Linie bei knapp 676 Dollar zur nächsten zentralen Hürde. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Bereich würde das mittelfristige Chartbild spürbar aufhellen.
Auf der Unterseite liegt eine erste Unterstützung im Bereich von 600 Dollar. Fällt die Aktie darunter, rückt die Zone um 575 bis 580 Dollar in den Fokus. Darunter wäre das jüngste Tief im Bereich von 540 bis 550 Dollar die nächste markante Auffanglinie. Solange Meta unter der 100- und 200-Tage-Linie verharrt, bleibt die Erholung fragil und anfällig für erneuten Verkaufsdruck.
| Basiswert Name | WKN | Briefkurs in EUR | Basispreis | Knock-Out Barriere | Hebel | Laufzeit |
| Meta Platforms Inc. | HD1FTF | 17,22 | 405,1577 USD | 405,1577 USD | 3,01 | Open End |
| Meta Platforms Inc. | UN4YFB | 6,42 | 532,535369 USD | 532,535369 USD | 8,05 | Open End |
| Basiswert Name | WKN | Briefkurs in EUR | Basispreis | Knock-Out Barriere | Hebel | Laufzeit |
| Meta Platforms Inc. | UG6EJ5 | 17,08 | 807,844076 USD | 807,844076 USD | 3,02 | Open End |
| Meta Platforms Inc. | UN74WZ | 6,64 | 684,883278 USD | 684,883278 USD | 7,80 | Open End |
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