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ETF-Handel: „Der Trend Richtung Europa hält an“

Anziehende Umsätze und Umschichtungen prägen den Handel mit Exchange Traded Funds. Das bevorzugte Motto lautet „Raus aus den USA und rein in Europa“. Auch Gold steht weit oben auf den Einkaufslisten.
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13. Mai 2025 FRANKFURT (Börse Frankfurt): Die anhaltende Erholung an den Aktienmärkten führt auch im ETF-Handel der Börse Frankfurt wieder zu mehr Aktivität. „Noch deutlich ruhiger als Anfang April, aber trotzdem gute Umsätze“, so beschreibt Frank Mohr von der Société Générale das aktuelle Geschehen. Holger Heinrich von der Baader Bank AG spricht sogar von „deutlich erhöhten Umsätzen“ sowie ca. 30 Prozent mehr Käufen als Verkäufen. Am aktivsten sind die Anlegerinnen und Anleger unverändert bei den europäischen Indexfonds. Gekauft werden Varianten des MSCI Europe (LU1737652310), des MSCI Europe Value (IE00BSPLC306) und des MSCI Europe Quality Factor (IE00BQN1K562). Abgaben sieht Heinrich im Bereich des STOXX Europe 600 (LU1772333404; LU0599613147).

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Mohr hingegen bilanziert einen Kaufüberhang für den Amundi STOXX Europe 600 (LU0908500753) und den iShares STOXX Europe 600 (DE0002635307). „Der positive Trend Richtung Europa hält an“. Bei den Länder-ETFs steht der Xtrackers DAX (LU0274211480) auf den Einkaufszetteln, nachdem der deutsche Leitindex seine während des „Zoll-Crashs“ entstandenen Verluste schon wieder vollständig wettmachen konnte. Auf der Verkaufsliste befindet sich laut Heinrich der Vanguard FTSE 100 (IE00B810Q511).

US-Indexfonds werden verkauft

Gewinnmitnahmen beobachten die Händler bei den in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gut gelaufenen klassischen US-Indexfonds. „Wir sehen hier zum ersten Mal wieder mehr Verkäufe als Käufe“ berichtet Mohr. Abgegeben werden vor allem Produkte auf den S&P 500 (LU2009147757, IE00B3XXRP09, IE00B3ZW0K18). Heinrich ergänzt die Liste um einen weiteren ETF dieser Kategorie (FR0011550680). Verkäufe meldet er zudem für den UBS MSCI USA (IE00B77D4428) und den iShares Edge S&P 500 Minimum Volatility (IE00BYX8XD24). Insgesamt spiegelt das gemischte Handelsbild nach Ansicht des ETF-Händlers „eine zunehmende Vorsicht der Investoren“ wider.

Sehr hohe Umsätze weist nach wie vor der Technologiesektor aus. „Hier passiert im Segment der Branchen-ETFs mit Abstand am meisten“, erklärt Mohr. Vor allem der iShares S&P 500 IT Sector (IE00B3WJKG14) werde „auf beiden Seiten fleißig gehandelt“. Ebenfalls im Fokus steht der Sektor Basic Materials, zu dem auch Goldminen-Aktien gehören. Deutliche Käufe meldet der Händler für den iShares Gold Producers (IE00B6R52036) und den UBS Solactive Global Pure Gold Miners (IE00B7KMNP07). Auch bei den Financials überwiegen die Käufe (IE000KYX7IP4). Ivo Orlemann von der ICF Bank bilanziert „weiterhin Top-Umsätze“ in den sehr gut gelaufenen Rüstungs- und Verteidigungs-ETFs (IE000JCW3DZ3, IE000YYE6WK5, IE0002Y8CX98)

Starke Nachfrage nach Gold-ETCs

Relativ viel los ist auch im Bereich der Rohstoff-ETCs. Gesucht sind hier vor allem die Edelmetalle Gold (JE00B1VS3770, JE00BN2CJ301, XS2852999775) und Silber (IE00B43VDT70, JE00B1VS3333). Vergleichsweise ruhig verläuft trotz der wieder deutlich gestiegenen Kurse der Handel mit Krypto-ETNs. Lediglich im VanEck Bitcoin (DE000A28M8D0) „geht immer etwas“, erklärt Orlemann.


Von Thomas Koch, 13. Mai 2025, Deutsche Börse AG ©

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