Er glaube, dass die von der Koalition geplante Wochenarbeitszeit "sogar im Interesse der Arbeitnehmer ist", da sie mehr Flexibilität etwa zur Pflege von Angehörigen oder zur Betreuung von Kindern erlaube. "Wenn man montags 14 Uhr vielleicht zur Kita fahren muss und dafür am Dienstag eine Stunde oder zwei Stunden länger arbeitet", sagte Linnemann. Diese Flexibilität sei sowohl für Betriebe als auch für Beschäftigte wichtig.
Er sei "entspannt", was die Frage der Umsetzung angehe. "Das wird kommen", versicherte Linnemann.
Widerstand gegen die Pläne, eine wöchentliche Höchstarbeitszeit anstelle einer täglichen festzulegen, gibt es unter anderem vonseiten der Gewerkschaften, die ein Ende des üblichen Acht-Stunden-Tags befürchten. Bisher heißt es im Arbeitszeitgesetz: "Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten." Nur in Ausnahmen sind bislang zehn Stunden pro Tag möglich. Das soll sich mit der neuen Koalition ändern. "Ich glaube, dass wir Arbeit neu denken müssen", betonte Linnemann./yydd/DP/stw
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