"Um es deutlich zu sagen, die ungeschriebenen Regeln des Deutschen Bundestages haben immer so funktioniert, dass man Rücksicht auf die Fraktionen im Hause genommen hat, die Parteitage haben, dass an diesen Tagen keine Abstimmungen stattfinden, die den Parteitag sprengen", sagte Ramelow im Sender Phoenix.
Friedrich Merz (CDU) war kurz zuvor bei der Kanzlerwahl im Bundestag im ersten Wahlgang durchgefallen. Er erhielt in geheimer Abstimmung 310 von 621 abgegebenen Stimmen und damit 6 weniger als die nötige Mehrheit von 316.
"Ich bin ziemlich sauer, um das mal so zu sagen. Das hätte nicht passieren dürfen", sagte Ramelow. Union und SPD hätten ihre Mehrheit sichern müssen. Er warnte davor, dass die AfD ein Chaos ausnutze.
Die Linke trete dafür ein und plädiere dafür, "dass die Zweidrittelmehrheit auch zustande kommt aus der Mitte des Hauses", sagte Ramelow. Und: "Wir werden auch als Linke mitwirken, dass die Zweidrittelmehrheit zustande kommt und damit morgen hoffentlich zu einer Wahl der Bundestag zusammentreten kann und zusammentreten wird."/cn/DP/mis
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