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Linke will Beratung für Betroffene des Wehrdienstes anbieten

BERLIN (dpa-AFX) - Nach dem Wehrdienst-Kompromiss in der schwarz-roten Koalition kündigt die Linke Widerspruch an. "Wir sind gegen jede Form von Zwangsdienst", sagte Parteichef Jan van Aken der Funke Mediengruppe. Er wandte sich auch gegen die Einbeziehung von Frauen in eine mögliche künftige Wehrpflicht. "Eine schlechte Sache wird ja nicht besser, nur weil sie alle Menschen betrifft."

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Linken-Fraktionschef Sören Pellmann erklärte in Berlin, bei dem Kompromiss der Koalition komme die junge Generation unter die Räder. "Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass die Wehrpflicht kommen wird", meinte Pellmann. "Die Linke arbeitet bereits jetzt am Aufbau von Hilfs- und Beratungsangeboten für die jungen Menschen - auch und gerade, wenn sie den Kriegsdienst verweigern wollen."

Politiker von Union und SPD hatten sich darauf geeinigt, eine flächendeckende Musterung junger Männer einzuführen. Sollten sich nicht genug Freiwillige für die Truppe finden, könnte der Bundestag demnach über eine sogenannte Bedarfswehrpflicht entscheiden. Dabei könnte dann auch ein Zufallsverfahren zur Auswahl genutzt werden./vsr/DP/jha


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