Lies: Grünen Stahl auf CO2-Flottenvorgaben anrechnen

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 267
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Bündnis 90/Die Grünen ist eine ökologisch-soziale politische Partei in Deutschland.
- ©iStock

HANNOVER (dpa-AFX) - Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies will mit einer Änderung europäischer Vorgaben für Autohersteller die Nachfrage nach grünem Stahl ankurbeln. "Wir setzen uns dafür ein, dass CO2-Einsparungen durch den Einsatz von grünem Stahl künftig bei den europäischen Flottengrenzwerten berücksichtigt werden", sagte der SPD-Politiker der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung".

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Derzeit beraten die EU-Staaten und die Abgeordneten des Europaparlaments über die Zukunft von Autos mit Verbrennungsmotor und die Stärkung der europäischen Industrie. Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, die Pläne für ein striktes Verbrenner-Aus in der Europäischen Union anzupassen. Einen verbindlichen Beschluss gibt es noch nicht.

Deutschland und Frankreich hatten vor kurzem vorgeschlagen, dass Auto-Hersteller die durchschnittlichen CO2-Emissionen ab 2035 nur noch um 90 Prozent reduzieren müssten, ohne die verbleibenden 10 Prozent kompensieren zu müssen. Werden heimischer grüner Stahl und Aluminium verbaut, soll dies aber besonders günstig auf CO2-Werte der Herstellerflotte angerechnet werden. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, dass die restlichen 10 Prozent komplett durch CO2-neutrale Kraftstoffe oder grünen Stahl kompensiert werden müssen.

Lies erhofft sich von seinem Vorschlag mehr wirtschaftlichen Erfolg der Salzgitter AG mit ihrem Projekt des grünen Stahls. Salzgitter-Chef Gunnar Groebler sieht auch bei Windkraftanlagen einen Ansatz für den Absatz klimafreundlich produzierten Stahls. "Wenn wir über grünen Strom sprechen, dann gehört in die Windräder, die zu einem sehr großen Anteil aus Stahl bestehen, auch grünes Material", sagte er der Zeitung.

Die Salzgitter AG baut ihre Stahlproduktion mit dem Programm "Salcos" schrittweise um. Kohlebasierte Hochöfen sollen durch Direktreduktionsanlagen und Elektrolichtbogenöfen ersetzt werden. Dabei soll zunehmend Wasserstoff zum Einsatz kommen, um den CO2-Ausstoß zu senken. Die erste Direktreduktionsanlage soll nach Unternehmensangaben im kommenden Jahr in Betrieb gehen./lfi/wea/DP/jha

Werte aus dem Artikel:
Salzgitter Aktie 46,58 € +3,97%

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB561E6 , DE000NB58ML6 , DE000NB7VB50 , DE000NB7NQR9 , DE000NB7S8E3 , DE000NB7WR85 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend

Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren