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Peking fordert unter anderem die Etablierung strengerer nationaler Standards für Blockchain-Architekturen, um den Datenfluss sowie den digitalen Handel zwischen staatlichen Stellen und Unternehmen abzusichern. Ziel ist die Schaffung einer kontrollierten Infrastruktur, die als regulatorisches Rückgrat für den nationalen Datenverkehr dient. Die Anweisungen bauen auf der im März verabschiedeten Gesamtstrategie auf und konkretisieren die operative Abwicklung auf Ebene der Provinzen.
Allerdings liegt der Fokus der chinesischen Führung ausdrücklich auf erlaubnisbasierten Konsensmechanismen und Konsortial-Blockchains. Öffentliche, permissionless Netzwerke wie beispielsweise Bitcoin oder Ethereum fallen nicht unter die geplante staatliche Förderung. Die IT-Architektur soll zwar Datenmonopole aufbrechen und operative Abläufe in Lieferketten über die Blockchain automatisieren, aber ohne die Kontrolle über die Validierungsknoten abzugeben.
Während Festlandchina sämtliche kommerziellen Aktivitäten mit Kryptowährungen sowie das Mining seit Jahren streng untersagt und unter Strafe stellt, wird die zugrundeliegende Blockchain-Technologie nun als kritische nationale Kerninfrastruktur eingestuft. Unabhängig von der restriktiven Rechtslage für Bitcoin und Co. soll das Reich der Mitte nach den Vereinigten Staaten aber über die zweitgrößte Reserve verfügen: Rund 190.000 BTC im Wert von 15,5 Milliarden US-Dollar. Eine der größten Anlagebetrugsfälle der jüngeren chinesischen Vergangenheit könnte dazu führen, dass diese Bitcoin-Rücklage bald weiter wächst.
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