- Die USA und Israel führen wieder Krieg gegen den Iran.
- Teheran wurde erneut Ziel von Luftangriffen.
- Ein Raketenangriff auf eine Schule tötete viele Kinder.
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* Nur wenige Informationen dringen nach außen. Die Behörden verhängten eine Internetsperre. Die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks berichtete, es sei ein "fast vollständiger Internetausfall".
* Die Hauptstadt Teheran war wie im vergangenen Jahr wieder Ziel von Luftangriffen. Welche Ziele dabei getroffen wurden, blieb unklar. Ein Video der Nachrichtenagentur Mehr zeigte große Zerstörung mitten in der Millionenmetropole. Auf der Aufnahme war ein völlig zerstörtes Gebäude zu sehen. Mehrere Rettungskräfte waren am Rande der Trümmer zu sehen.
* Augenzeugen berichteten per SMS, dass sich in Teheran lange Schlangen an Tankstellen gebildet hätten. Viele Menschen versuchten, die Hauptstadt zu verlassen. Geschäfte waren vielerorts geschlossen. Im Norden der lebendigen Metropole herrschte gespenstische Stille. Auch der Sicherheitsrat riet der Bevölkerung zur Flucht aus der Hauptstadt.
* Die Schulen wurden in Abstimmung mit Verwaltung und der Polizei geschlossen worden, wie das Bildungsministerium mitteilte.
* Angesichts der Notlage erklärte die Stadtverwaltung in Teheran, dass die Bevölkerung Busse und die Metro kostenlos nutzen darf.
* Ärzte und Personal im Gesundheitswesen wurden aufgefordert, sich bereit zu halten. Der Rund-um-die-Uhr-Betrieb in Kliniken werde aufrechterhalten, berichteten Staatsmedien. Ausgewählte Apotheken werden Tag und Nacht geöffnet sein. Kriegsverletzungen sollen kostenlos behandelt werden.
* Explosionen wurden auch in anderen Landesteilen gemeldet, unter anderem in Ghom, Lorestan, Kermanschah, Karadsch und Tabris. Auch nahe der Kulturmetropole Isfahan gab es Explosionen. Dort befindet sich ein zentrales Nuklearzentrum. Getroffen wurden Berichten zufolge Raketendepots, Luftverteidigungsanlagen und Ziele nahe Regierungsgebäuden.
* Im Süden des Landes kamen bei einem Raketenangriff auf eine Mädchenschule Dutzende Kinder ums Leben. Der Vorfall ereignete sich demnach im Kreis Minab unweit der Küste am Persischen Golf. Rund 170 Schülerinnen sollen sich in der Schule zum Zeitpunkt des Raketenangriffs aufgehalten haben./arb/DP/mis
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