BERLIN (dpa-AFX) - Der Schritt auf das Börsenparkett des Rüstungskonzerns KNDS rückt nun offenbar doch rasch näher. Die Eigentümerfamilien hätten sich bereit erklärt, 40 Prozent ihrer Anteile an die deutsche Bundesregierung zu verkaufen, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag mit Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Bei dem Deal würde KNDS mit 15 bis 18 Milliarden Euro bewertet und er soll noch an diesem Tag formell bekannt gegeben werden.
Für dich zusammengefasst:
KNDS plant einen Börsengang in Frankfurt und Paris.
40 Prozent der Anteile sollen an die Bundesregierung gehen.
Damit würde der Weg für einen Börsengang in Frankfurt und Paris geebnet, der dem Bericht zufolge dann am Dienstag angekündigt werden soll. Vertreter von KNDS, der Eigentümerfamilie und des deutschen Wirtschaftsministeriums lehnten eine Stellungnahme auf Bloomberg Nachfrage ab. In der vergangenen Woche hatte die "Börsen Zeitung" noch berichtet, dass der Zeitplan für den Börsengang wackelt, da sich die Bundesregierung und die Eigentümerfamilien nicht über den Kaufpreis einig werden.
KNDS ist Hersteller von Waffensystemen wie dem Kampfpanzer Leopard 2 und der Panzerhaubitze 2000. Das Unternehmen entstand 2015 durch die Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und dem französischen Unternehmen Nexter. Aktuell befindet sich KNDS im Besitz der deutschen Eigentümerfamilien Bode und Braunbehrens und der französischen Regierung./lew/err/nas
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.