- Der Krankenstand bei Tesla in Grünheide liegt bei 5%
- Im Jahr 2024 lag der Krankenstand über 15 Prozent.
- Im Tesla-Werk arbeiten derzeit 10.700 Beschäftigte.
- Cash in der Krise - Diese 3 Monatszahler sichern dir stabile Einnahmen! (hier klicken)
In dem europaweit einzigen Autowerk von Tesla-Chef Elon Musk in Brandenburg arbeiteten zuletzt 10.700 Beschäftigte. Bis Ende Juni will das Unternehmen wegen gestiegener Nachfrage 1.000 neue Mitarbeiter einstellen, um die Produktion um rund ein Fünftel hochzufahren. Vor etwas mehr als zwei Jahren arbeiteten im Werk etwa 12.400 Menschen.
Ein Sprecher nannte als Beispiel für innerbetriebliche Maßnahmen ein Bonussystem, das Anwesenheit im Jahresverlauf honoriere. Damit hätten "die auffällig gehäuften Abwesenheiten an Montagen und Freitagen deutlich" abgenommen. Dazu wurde das Sportprogramm ausgebaut: Neben einem bestehenden Fitnessstudio seien zwei Sportplätze für Fußball oder Basketball eröffnet worden. Es gebe auch Angebote für Beschäftigte mit Fitness- und Ergonomietrainern.
Tesla prüft in mehreren Fällen Stopp der Lohnfortzahlung
Das "Handelsblatt" schrieb außerdem, dass Tesla vermehrt Schreiben wie schon im Jahr 2024 verschicke, in denen krankgeschriebene Mitarbeiter über einen Stopp der Entgeltfortzahlung informiert würden. Der Autobauer wies das zurück. Es handle sich um eine geringe zweistellige Zahl von Fällen im Monat, bei denen es Diskussionen über die Einstellung der Lohnfortzahlung gebe.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Es sei so, "dass in wenigen Einzelfällen überprüft wird, ob trotz des Ablaufes der gesetzlichen sechswöchigen Lohnfortzahlungsdauer weiter ein Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht", teilte ein Sprecher mit. "Der Arbeitnehmer wird darum gebeten, das Vorliegen dieses Anspruches nachzuweisen. Gelingt dieser Nachweis, wird weiterhin Lohnfortzahlung geleistet."
Das Unternehmen beruft sich auf ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2023, nach dem Arbeitnehmer im Streitfall über die Fortsetzung einer Erkrankung ihre Beschwerden offenlegen und ihre Ärzte von der Schweigepflicht entbinden müssen.
Gewerkschaft: Zweifel an Krankmeldungen
Nach Ansicht der IG Metall zweifelt Tesla in mehreren Fällen ärztliche Atteste an und verweigert die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall: "Bei rund der Hälfte unserer Rechtsschutzfälle geht es um Anzweiflungen von Krankmeldungen und (angedrohter) Einstellung der Entgeltfortzahlung beziehungsweise rückwirkender Abzüge", sagte ein Sprecher. Das sei bereits seit mehr als einem Jahr so.
Tesla hatte vor rund zwei Jahren Aufsehen durch Hausbesuche von häufig krankgemeldeten Beschäftigten erregt und darauf verwiesen, dass dies nichts Ungewöhnliches sei./vr/DP/jha
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.